ÄFZ Arbeitskreis für Ästhetisch-Funktionelle Zahnheilkunde Stuttgart e.V

  • Seminare
  • Minimal invasives Weich- und Hartgewebemanagement um Zähne und Implantate mit innovativen Biomaterialien, Seminar Mi., 13.07.22

Minimal invasives Weich- und Hartgewebemanagement um Zähne und Implantate mit innovativen Biomaterialien, Seminar Mi., 13.07.22

Minimal invasives Weich- und Hartgewebemanagement um Zähne und Implantate mit innovativen Biomaterialien, Seminar Mi., 13.07.22

Seminargebühren


Dr Gerhard Iglhaut
Priv. Doz. Dr. Gerhard Iglhaut, Memmingen

Mittwoch 13.07.22, 18:00-20:30 Uhr
Anmeldeschluss 13.07.22, 13.00 Uhr


Minimal invasives Weich- und Hartgewebemanagement um Zähne und Implantate mit innovativen Biomaterialien

Das Weich- und Hartmanagement in der Implantattherapie wird mehr und mehr von minimal invasiven, chirurgischen Techniken beeinflusst. Das Ziel in der ästhetisch relevanten Region ist heute der Erhalt des natürlichen Aussehens von alveolären Gewebestrukturen. Ein wichtiger Aspekt dabei erscheint die Vermeidung von oberflächlichen Inzisionen mit Lappenbildung und Verschieben von Weichgewebe. Dies gelingt erfolgreich mit Einsatz von kombinierten freien und gestielten Transplantaten. Die präsentierten Techniken ermöglichen einen atraumatischen und vorhersehbaren Wundverschluss von Sofortimplantaten sowie gleichzeitig eine Verdickung des parodontalen Morphotyps.

Hartgewebeaugmentationen von ausgeprägten Alveolarkammdefekten sind meist schwierige chirurgische Techniken, die für Chirurg und Patient eine große Herausforderung darstellen. Seit 2005 kommt ein Ultraschall aktiviertes, resorbierbares System in der kraniofazialen Ostheosyntese zum Einsatz. Eine innovative Weiterentwicklung und Technik des Referenten, basierend auf formstabilen, resorbierbaren Materialien mit Ultraschallapplikation, lässt in vielen Fällen eine Knochenblockfixation für augmentative Zwecke als nicht mehr notwendig erscheinen und erspart dem Patienten einen OP-Zweiteingriff, welche ansonsten eine zusätzliche physische und psychische Belastung bedeutet.
Die SonicWeld Rx®- Ultraschallaktivierung bewirkt eine Verflüssigung und dreidimensionale Infiltration von Pins in die Knochenstrukturen. Dieser Verriegelungsmechanismus zwischen Membrane/Platten und Pin verzeichnet eine außerordentlich hohe Ursprungsfestigkeit und ermöglicht eine lagerstabile, dreidimensionale Rekonstruktion des Alveolarkammes.
In diesem Seminar präsentiert der Referent die wissenschaftliche Basis und entsprechende klinische Fälle dieser innovativen Implantatchirurgie.

Seminarinhalte:
1.    Atraumatische, spannungsfreie Lappentechniken zur Weichgewebeaugmentation um Zähne und Implantate
2.    Einsatz von Spezialinstrumente bei minimal invasiven chirurgischen Procederes
3.    Gewinnung und Einsatz von innovativen Weichgewebstransplantaten
4.    Minimal invasive horizontale und vertikale Knochenaugmentation unterstützt durch lagerstabile Fixation von biodegradierbaren Platten und Membranen

Seminar
am

Mittwoch 13.07.22, 18:00-20:30 Uhr
Anmeldeschluss 13.07.22, 13.00 Uhr

Seminargebühren:
Mitglieder: 85,00 Euro
Jede weitere Persone: je 65,00 Euro
Nichtmitglieder: 110,00 Euro

Ort: Haus der Architekten 



Biographie Priv. Doz. Dr. Gerhard Iglhaut

Studium der Zahnmedizin an der Justus-Liebig-Universität in Gießen von 1977-1982. Im Anschluss, wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Abteilung Oralchirurgie selbiger Universität unter Leitung von Prof. H. Kirschner – Erlangung der Zusatzbezeichnung Oralchirurg. Später Tätigkeitsschwerpunkt Implantologie (DGI) und Spezialist der Parodontologie (EDA). 1987 Praxisgründung in Memmingen. Mehrere Studienaufenthalte in den USA und der Schweiz. National und international gefragter Referent in den Bereichen Implantologie, Parodontologie, plastische Parodontalchirurgie und parodontale Mikrochirurgie.

Er ist Mitglied des Lehrkörpers der APW/DGI im Rahmen der Curricula Implantologie. Zudem lehrt er seit 2008 als Dozent des Universitätsklinikums der Georg August Universität Göttingen, Abteilung Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie (Leiter Prof. Dr. Dr. Schliephake) und erlangte dort in 2015 die Habilitation. Seit 2017 ist er Dozent und wissenschaftlicher Mitarbeiter des Universitätsklinikums Freiburg, Department für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde, Klinik für Mund, Kiefer- und Gesichtschirurgie/Plastische Operationen (Leiter Prof. Dr. Dr. Schmelzeisen)

PD Dr. Iglhaut ist Mitglied in zahlreichen Fachgesellschaften, u.a. der American Academy of Esthetic Dentistry (AAED), American Academy of Restorative Dentistry (AARD), Deutsche Gesellschaft für Implatologie (DGI), Deutsche Gesellschaft für Parodontologie (DGP), European Academy of Osseointrgration (EAO) und der Neuen Gruppe. Von 2004-2018 war er im Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Implantologie (DGI) aktiv, von 2012-2015 deren Präsident. Aktuell engagiert er sich im Fortbildungsausschuss der EAO.